B 44, Hochbrücke Nord

Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Bauherr
Stadt Ludwigshafen am Rhein
Planungszeitraum
seit 06/2012
Bauwerkslänge
437,84 m (Überbau Nord); 445,30 m (Überbau Süd)
Stützweite
39,72 m + 35,50 m + 45,95 m + 46,40 m + 56,95 m + 36,61 m + 47,82 m + 45,02 m + 38,41 m + 45,76 m (Überbau Nord); 33,00 m + 35,20 m + 50,70 m + 51,60 m + 60,35 m + 37,80 m + 42,40 m + 50,00 m + 33,30 m + 51,15 m (Überbau Süd)
Brückenfläche
10.104 m²
Leistungsbereiche
(gem. HOAI 2013) Objektplanung Ingenieurbauwerke §43, Lph. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; Technische Ausrüstung §55, Lph. 1, 2, 3, 4; Objektplanung Verkehrsanlagen §47, Lph. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9; Tragwerksplanung §51, Lph. 1, 2, 3, 4; Technische Ausrüstung §55, Lph. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9; Leistungsbild Landschaftspflegerischer Begleitplan §26, Lph. 1, 2, 3, 4
Bestand (Foto: B. Kunz)
Bestand (Foto: B. Kunz)
Bestand
Bestand

Die 1,7 km lange Hochbrücke in Ludwigshafen wurde 1969 als innerstädtische Autobahn fertiggestellt. Sie bindet an die Kurt-Schumacher-Brücke über den Rhein an, überbrückt zahlreiche Straßen und Schienenwege, ein Einkaufszentrum im Bereich des Rathauses, quert im Westen die 8-gleisige Bahnanlage im Bereich des Hauptbahnhofs Ludwigshafen mit zahlreichen ICE-Hauptrassen. Westlich schließt die BAB A650 an. Die 4-streifige Spannbeton-Hohlkasten-Brücke mit einer Brückenfläche von 63.600 m² muss zusammen mit den vielen Rampenästen aufgrund des schlechten baulichen Zustands komplett erneuert werden.

Anstelle einer deckungsgleichen Erneuerung der Brücke wurde unter Bürgerbeteiligung die Variante eines im Mittelstück eben auf Geländeniveau geführten Stadtboulevards mit einer verbesserten Trassierung und Neugestaltung der Knotenpunkte gewählt. Für die Überspannung der Gleisanlagen des Hauptbahnhofs Ludwigshafen wird die 445 m lang sogenannte Westbrücke erforderlich. Für die beiden 2-streifigen Richtungsfahrbahnen wurden zwei getrennte Stahlverbundüberbauten, bestehend aus jeweils zwei dicht geschweißten und dennoch begehbaren Stahlkästen im Verbund mit einer mit Schalwagen zu ergänzenden Ortbetonplatte konzipiert.

Die Brücke spannt über 10 Felder mit Stützweiten bis zu 60,35 m. Die Ausrichtung der Pfeilerachsen ist dabei jeweils an die Gleisrichtung gebunden, so dass sich aufgrund der variablen Schiefe der Auflagerachsen unterschiedliche Einzelstützweiten der einzelnen Verbundträger ergeben.

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