Filstalbrücke, Neubau

Mühlhausen im Täle, Deutschland
Standort
Mühlhausen im Täle, Deutschland
Bauherr
DB Projekt Stuttgart – Ulm GmbH
Stützweite
44,00 m + 95,00 m + 150,00 m + 93,00 m + 58,00 m + 45,00 m = 485,00 m
Fläche
8.000 m²
Planungszeitraum
2013 bis 2018
Fertigstellung
2022
Leistungsbereiche
Genehmigungs- und Ausführungsplanung in Ingenieurgemeinschaft mit Schneider & Partner Ingenieur-Consult

Im Zuge der Neubaustrecke Stuttgart Ulm muss das Filstal überquert werden. Das ca. 485 lange, zweigleisige und semiintegral entworfene Bauwerk quert mit zwei getrennte Überbauten, bis zu 80 m hohen Y-Stützen und einer Hauptspannweite von 150 m das Filstal und schließt zu beiden Seiten an Tunnelbauwerke an.


Das Bauwerk wird über eine obenfahrende Vorschubrüstung und mit bis zu 80 m hohen Hilfsstützen als einstegiger Hohlkastenquerschnitt hergestellt. Die Schrägstiele der Y-Stützen werden nachträglich betoniert und monolithisch an die Überbauten angeschlossen.


Die bahntypisch hohen Achs- und Bremslasten, die zukünftige Streckengeschwindigkeit von 250 km/h mit Feste Fahrbahn als Oberbausystem führen in Verbindung mit dem Konzept seiner semiintegralen Brücke, den Y-Stützen mit sehr flachen Schrägstreben und den schwierigen topografischen wie auch geotechnischen Randbedingungen zu außerordentlich hohen Anforderungen an Planung, Arbeitsvorbereitung sowie an Bau- und Herstellprozess.

Die Filstalbrücke zählt zu den vier BIM–Pilotprojekten des BMVI:

  • 4D-Bauablauf und Statusmeldung, Darstellung von Einzelojekten des Herstellprozesses
  • Anbindung der Planmanagement-Plattform (EPLASS) an BIM-Anwendungen
  • Verknüpfung zwischen dem 3D-Modell und den zugehörigen Plänen auf Bauteilebene
  • Einbindung und Verfolgung des Planablaufstatus im 3D-Modell
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