A 3, 6-streifiger Ausbau

Heidingsfeld, Deutschland
Stützweite
29,62 m + 36,61 m = 66,23 m
Planungszeitraum
2011–2014
Fertigstellung
2015 (geplant)
Leistungsbereiche
(HOAI 2013) Objektplanung Ingenieurbauwerke §43, Lph. 1, 2, 3, 6; Tragwerksplanung §51, Lph. 2, 3; Abbruch/Rückbau
Standort
Heidingsfeld, Deutschland

Im Rahmen des 6-streifigen Ausbau der BAB A3 Frankfurt - Nürnberg war bei Heidingsfeld die Erneuerung des Bauwerks im Zuge der 2-bahnigen B19 Würzburg-Bad Mergentheim mit einer größeren lichten Weite erforderlich. Neben dem eigentlichen Bauwerk waren auch die Behelfsbrücke für die bauzeitliche Umfahrung und der Abbruch des Bestandes Bestandteil der Beauftragung.

  • Semiintegrales Tragwerk mit einer Einspannung der Überbauten in die Pfeilerscheiben
  • Spannbetonplattenbalkenbrücke mit Fertigteilträgern
  • Ergänzung der Ortbetonplatte über zwei Felder mit einer Anvoutung der Träger zur Mittelunterstützung

Die Planung erfolgte von Beginn an durchgängig in 3D, vom ersten Entwurf bis hin zur Ausführungsplanung, inklusive aller Variantenuntersuchungen.

Besonderheiten / Digitales Bauen

Auf Grundlage des digitalen Geländemodells in Verbindung mit dem 3D-Modell des zu planenden Neubaus wurden sowohl für Baubetrieb als auch für den Bauablauf verschiedenste Informationen gewonnen. Mit dem 3D-Gesamtmodell konnten alle baulichen und verkehrlichen Einflüsse während der Bauphase mit Erdbewegungen, Baubehelfe etc. aufeinander abgestimmt werden. Durch die Visualisierung wurde die gesamte Maßnahme sehr transparent. Einflussfaktoren, die zeitliche oder monetäre Auswirkungen hatten, konnten bereits in der Planungsphase identifiziert werden.

  • Ableitung der Entwurfs- und Schalpläne komplett vom 3D-Modell
  • Nutzung des 3D-Modells als Grundlage für die statische Berechnung
  • Nutzung des 3D-Modells als Grundlage für eine exakte Massenermittlung
  • Nutzung des 3D-Modells zur Untersuchung des Bauablaufs
  • Nutzung des 3D-Modells für Abstimmung und Koordination in der Entwurfsphase
  • Nutzung des 3D-Modells als Hilfsmittel für die Untersuchung von gegenseitigen Beeinflussungen bei Dammschütt- und Abtragsarbeiten
  • Nutzung des 3D-Modells zur Visualisierung und Auswertung des Bestandsaufmaßes in Form eines Geländemodells
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