Weserbrücke

Wettbewerb | 2. Preis | nicht realisiert

Wettbewerb Weserbrücke A1 bei Bremen
564
Meter Gesamtlänge

bei einer Konstruktionshöhe von nur 1,90 bis 4,10 Metern

Wettbewerbsbeitrag

  • Semiintegrale Stahlverbundkonstruktion mit Orthoverbund im Stromfeld
  • Acht Felder mit bis zu 164 m Einzelstützweite
  • Entkoppelter Radweg und reduzierte Gründungen zum Schutz des Naturraums
Standort
A1, bei Bremen
Bauherr/Auftraggeber
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Architektur
KRP Architektur GmbH

Wettbewerbsphase

2025

Leistungsbereiche

Wettbewerbsbeitrag

Bauweise
Stahlverbund
Konstruktion
Orthoverbundfahrbahnplatte und klassischer Verbund
Einzelstützweiten
80,0 + 164,0 + 80,0 + 62,0 + 60,0 + 42 + 38,0 + 38,0 m
Gesamtstützweite
564,0
Brückenfläche
ca. 33.600 m²
Besonderheit
Semiintegrale Bauweise, 6 Fahrspuren pro Teilbauwerk. Minimaler Natureingriff, Innovative Herstellung

Der im Rahmen des Wettbewerbs entwickelte Entwurf für die neue Weserbrücke in Bremen zeigt ein Bauwerk, das sich bewusst zurücknimmt und den Charakter der Weseraue erhält.

Die Planung basiert auf einer maximal schlanken, semiintegralen Stahlverbundkonstruktion, die die filigrane Anmutung des Bestands aufgreift und konstruktiv weiterdenkt. Durch den Wechsel zwischen Orthoverbundfahrbahnplatte im Stromfeld und klassischem Verbund im Vorland entsteht im Entwurf eine wirtschaftliche und zugleich wartungsarme Lösung.

Seitlich auskragende Rahmenstützen reduzieren die Stützweite im Stromfeld, während der abgehängte Radweg die unterschiedlichen Mobilitätsformen klar trennt. Der Wettbewerbsbeitrag verfolgt das Ziel, Eingriffe in Natur- und Habitatbereiche zu minimieren und zugleich eine effiziente, risikoarme Bauabwicklung zu ermöglichen.

Visualisierungen: © rendertaxi GmbH

Wettbewerb Weserbrücke A1 bei Bremen Autofahrersicht
Wettbewerb Weserbrücke A1 Detail Ansicht Bremer Fenster
Detailansicht "Bremer Fenster"