Weserbrücke
Wettbewerb | 2. Preis | nicht realisiert
bei einer Konstruktionshöhe von nur 1,90 bis 4,10 Metern
Wettbewerbsbeitrag
- Semiintegrale Stahlverbundkonstruktion mit Orthoverbund im Stromfeld
- Acht Felder mit bis zu 164 m Einzelstützweite
- Entkoppelter Radweg und reduzierte Gründungen zum Schutz des Naturraums
Wettbewerbsphase
2025
Leistungsbereiche
Wettbewerbsbeitrag
Der im Rahmen des Wettbewerbs entwickelte Entwurf für die neue Weserbrücke in Bremen zeigt ein Bauwerk, das sich bewusst zurücknimmt und den Charakter der Weseraue erhält.
Die Planung basiert auf einer maximal schlanken, semiintegralen Stahlverbundkonstruktion, die die filigrane Anmutung des Bestands aufgreift und konstruktiv weiterdenkt. Durch den Wechsel zwischen Orthoverbundfahrbahnplatte im Stromfeld und klassischem Verbund im Vorland entsteht im Entwurf eine wirtschaftliche und zugleich wartungsarme Lösung.
Seitlich auskragende Rahmenstützen reduzieren die Stützweite im Stromfeld, während der abgehängte Radweg die unterschiedlichen Mobilitätsformen klar trennt. Der Wettbewerbsbeitrag verfolgt das Ziel, Eingriffe in Natur- und Habitatbereiche zu minimieren und zugleich eine effiziente, risikoarme Bauabwicklung zu ermöglichen.
Visualisierungen: © rendertaxi GmbH