U4 Grasbrook

Wettbewerb | nicht realisiert

Wettbewerb U4 Grasbrook
1000
Meter Länge

des Brückenzugs

Wettbewerbsbeitrag

Der Wettbewerbsentwurf besteht aus einem ca. 1000 m langen Brückenzug, der in die Abschnitte Elbquerung, Viadukt und Haltestelle Moldauhafen aufgeteilt ist.

  • Dreiteiliger Brückenzug mit U-Bahn-, Geh- und Radwegbrücke
  • Holzüberdachung der Station Moldauhafen als identitätsstiftendes Element
  • Viadukt mit aktiv nutzbaren Stadträumen unter der Trasse
Standort
Hamburg
Bauherr/Auftraggeber
Hamburger Hochbahn AG
Architektur
Baumschlager Eberle Architekten Hamburg

Wettbewerbsphase

2023

Leistungsbereiche

Wettbewerbsbeitrag

Brückenzug
ca. 1000 m
Elbquerung
ca. 3x 100 m
Viaduktstützweiten
ca. 22 m
Besonderheiten
Integration in bestehendes Ensemble, nutzbare Stadträume unter der Trasse, nachhaltige Materialien
Wettbewerb U4 Grasbrook

Lageplan

Die U4 in Hamburg soll von der heutigen Endhaltestelle Elbbrücken nach Süden über die Elbe verlängert werden, um die Stadtteile Veddel und Kleiner Grasbrook mit der neuen Haltestelle Moldauhafen anzubinden. Die Hauptidee des Wettbewerbsentwurfs ist es, wirtschaftliche und nachhaltige Bauwerke für seine Nutzer und Anwohner zu schaffen. Dies wird dadurch realisiert, indem das stählernere Bahntragwerk, wo es sinnvoll ist, mit Paneelen verkleidet wird. Dadurch wird zudem der Brückenzug mit seinen durch die Anforderungen sehr unterschiedlichen Tragwerkslösungen als durchlaufendes Band erkennbar.

Die Elbquerung unterstreicht vor dem historischen Hintergrund der Freihafenelbbrücke und den Norderelbbrücken der Eisenbahn dessen Ensemblewirkung und etabliert gleichzeitig die neue Konstruktion als Partner in diesem Ensemble. Der Überbau besteht aus drei kraftvoll gestreckten Fachwerkträgern. Seitlich wird ein Geh- und Radweg auf einem Kragarm geführt, der freie Ausblicke auf die Elbe und eine sichere Trennung der Verkehrsteilnehmer ermöglicht.

Unter dem anschließenden Viadukt entstehen Stadträume für Sport, Markt und Aufenthalt, die den Brückenzug zu einem nutzbaren, städtischen Raum machen.

Die Station Moldauhafen erhält eine begehbare Holzüberdachung, die als Aussichtspunkt und identitätsstiftendes Element des neuen Quartiers dient. Das modulare Dach schafft einen prägnanten, funktionalen und zugleich atmosphärischen Ort der Begegnung und Mobilität. 

Visualsierungen: © Baumschlager Eberle Architekten Hamburg

Wettbewerb U4 Grasbrook

Grundriss Brücke über die Norderelbe