Eisenbahnüberführungen über die Norderelbe
Wettbewerb | nicht realisiert
prägen das Erscheinungsbild der neuen Brücke
Wettbewerbsbeitrag
- Die Bogenform knüpft bewusst an die historischen Norderelbbrücken an und fügt die neue Brücke harmonisch in das bestehende Ensemble ein.
- Die Abfolge der Bögen und ihre veränderliche Geometrie erzeugen eine bewegte, fast schwebende Wirkung über der Elbe.
- Trotz der komplex wirkenden Form basiert die Konstruktion auf einfachen, wirtschaftlich herstellbaren Stahlbauteilen.
Wettbewerbsphase
2024
Leistungsbereiche
Wettbewerbsbeitrag
Im Rahmen einer Variantenuntersuchung wurden verschiedene Brückentypologien analysiert. Aufgrund der besonderen Lage innerhalb eines Ensembles historischer und moderner Brücken erwies sich eine Bogenkonstruktion als überzeugendste Lösung. Sie ermöglicht nicht nur eine harmonische Einbindung in die bestehende Umgebung, sondern setzt zugleich einen zeitgemäßen architektonischen Akzent. Die Bögen steigen von der Fahrbahnebene aus an und erreichen ihren Scheitelpunkt auf einer Höhe, die sich an den benachbarten Brücken orientiert. Ihre Geometrie verändert sich entlang des Verlaufs von einem schlanken, länglichen Profil zu einem kastenförmigen Querschnitt im Scheitelpunkt. Dadurch entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das der Brücke trotz ihrer Größe eine besondere Leichtigkeit verleiht. Auch die Portalbereiche greifen die Bogenform auf und führen sie als torartige Elemente weiter, sodass die neue Brücke wie selbstverständlich aus dem bestehenden Ensemble herauszuwachsen scheint.
Visualisierungen: © Wilkinson Eyre