Eisenbahnüberführungen über die Norderelbe

Wettbewerb | nicht realisiert

Planungswettbewerb Eisenbahnüberführungen über die Norderelbe
3
Bögen

prägen das Erscheinungsbild der neuen Brücke

Wettbewerbsbeitrag

  • Die Bogenform knüpft bewusst an die historischen Norderelbbrücken an und fügt die neue Brücke harmonisch in das bestehende Ensemble ein.
  • Die Abfolge der Bögen und ihre veränderliche Geometrie erzeugen eine bewegte, fast schwebende Wirkung über der Elbe.
  • Trotz der komplex wirkenden Form basiert die Konstruktion auf einfachen, wirtschaftlich herstellbaren Stahlbauteilen.
Standort
Hamburg
Bauherr/Auftraggeber
DB InfraGO AG
Architektur
Wilkinson Eyre Architects Ltd
Weitere Projektpartner
GRE German Rail Engineering GmbH

Wettbewerbsphase

2024

Leistungsbereiche

Wettbewerbsbeitrag

Konstruktion
Stabbogenbrücke
Stützweite
3x ca.100 m
Breite Überbauten
12,80 m
Brückenfläche
ca. 8000 m²
Höhe der Bögen
21,80 m

Im Rahmen einer Variantenuntersuchung wurden verschiedene Brückentypologien analysiert. Aufgrund der besonderen Lage innerhalb eines Ensembles historischer und moderner Brücken erwies sich eine Bogenkonstruktion als überzeugendste Lösung. Sie ermöglicht nicht nur eine harmonische Einbindung in die bestehende Umgebung, sondern setzt zugleich einen zeitgemäßen architektonischen Akzent. Die Bögen steigen von der Fahrbahnebene aus an und erreichen ihren Scheitelpunkt auf einer Höhe, die sich an den benachbarten Brücken orientiert. Ihre Geometrie verändert sich entlang des Verlaufs von einem schlanken, länglichen Profil zu einem kastenförmigen Querschnitt im Scheitelpunkt. Dadurch entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das der Brücke trotz ihrer Größe eine besondere Leichtigkeit verleiht. Auch die Portalbereiche greifen die Bogenform auf und führen sie als torartige Elemente weiter, sodass die neue Brücke wie selbstverständlich aus dem bestehenden Ensemble herauszuwachsen scheint.

Visualisierungen: © Wilkinson Eyre