Verkehrsfreigabe der Talbrücke Rahmede
22. Dezember 2025
Erfolgreicher Abschluss des Ersatzneubaus auf der A45
Am 22. Dezember 2025 wurde die neue Talbrücke Rahmede auf der Autobahn A45 offiziell für den Verkehr freigegeben. Sie ersetzt die frühere Brücke, die im Mai 2023 gesprengt wurde und schließt eine zentrale Lücke auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen Deutschlands – und das in beeindruckend kurzer Bauzeit.
Die Talbrücke Rahmede ist eine Stahl-Beton-Verbund-Konstruktion mit zwei getrennten Überbauten. Mit einer Gesamtlänge von etwa 453 Metern, der längsten Stützweite von 107,5 Metern und einer Höhe von bis zu 70 Metern zählt sie zu den technisch anspruchsvollsten Brückenprojekten der Region. Jeder Überbau wird im Taktschiebeverfahren über die Pfeiler geschoben, die mithilfe von Kletterschalungen Stück für Stück betoniert wurden. Die Pfeilerabmessungen betragen 3,80 × 8,45 Meter, die Tiefengründung erfolgt durch Bohrpfähle mit 1,50 m Durchmesser im Felsgestein.
Erfreulicherweise kann die erste Brückenhälfte früher als geplant bereits am 22. Dezember für den Verkehr freigegeben werden. Auch die zweite Brückenhälfte ist schon weit fortgeschritten.
SSF Ingenieure ist von der Autobahn GmbH des Bundes in einer INGE mit Eberhardt Ingenieure und Schüssler-Plan für die Bauoberleitung, Bauüberwachung und Fertigungsüberwachung beauftragt.
Am 22. Dezember um 10:45 Uhr begann die feierliche Verkehrsfreigabe der ersten Brückenhälfte. Unter den Gästen waren Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Die Talbrücke Rahmede kurz vor der Verkehrsfreigabe.