Überbau erfolgreich eingefahren

05. August 2026

Vier SPMTs verfahren den Überbau präzise in seine Endlage – wichtiger Meilenstein für die Wiederinbetriebnahme des östlichen Leipziger Güterrings

Mit dem erfolgreichen Einfahren des Überbaus des neuen Kreuzungsbauwerks in Leipzig wurde Ende Juli ein entscheidender Meilenstein im Neubau der Eisenbahnüberführung erreicht. Während einer Sperrpause des Bahnbetriebs wurde die zuvor seitlich montierte Fachwerkbrücke am 31. Juli mithilfe von vier Self-Propelled Modular Transportern (SPMT) präzise in ihre endgültige Lage über den Gleisen verfahren.

Das neue Kreuzungsbauwerk ersetzt die bestehende Eisenbahnbrücke im Stadtteil Leipzig-Sellerhausen-Stünz. Es führt künftig die Strecke Leipzig Anger-Crottendorf – Leipzig-Heiterblick über die Bahnstrecken Leipzig–Dresden und Leipzig–Geithain und trägt damit langfristig zu einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Schieneninfrastruktur bei. Der Neubau wurde als stützenfreie Fachwerkkonstruktion mit Stahlverbundfahrbahn ausgeführt. SSF Ingenieure war im Projekt für die Ausführungsplanung verantwortlich.

Nach dem erfolgreichen Brückeneinbau konzentrieren sich die Arbeiten nun auf den Rückbau der Gleisüberschüttung, den Wiederaufbau der Gleisanlagen und der Oberleitungsanlage sowie den Einbau und das Vergießen der Brückenlager. Parallel werden die Widerlager hinterfüllt und die Voraussetzungen für den Einbau der Festen Fahrbahn geschaffen.

Mit dem erreichten Baufortschritt ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Wiederinbetriebnahme des östlichen Leipziger Güterrings gelungen. Die Inbetriebnahme des neuen Kreuzungsbauwerks ist für Ende 2026 vorgesehen.

Bilder: © Hentschke Bau GmbH