Meilenstein beim Bau der Rader Hochbrücke erreicht
18. Dezember 2025
Verschub abgeschlossen
Mitte Dezember 2025 wurde am Ersatzneubau der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal ein bedeutender Bauabschnitt abgeschlossen: Der letzte Verschub des Stahlüberbaus ist erfolgreich durchgeführt worden. Damit sind, mit Ausnahme des noch einzubauenden Mittelteils über dem Kanal, alle wesentlichen Bauelemente des neuen Brückenbauwerks in ihrer endgültigen Lage – ein sichtbarer und wichtiger Meilenstein im Projektverlauf ist erreicht.
Die Rader Hochbrücke ist eine zentrale Verkehrsader im Norden Deutschlands und Teil der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Dänemark. Nach jahrzehntelanger Nutzung der bestehenden Brücke aus dem Jahr 1972 erfordert ihr Zustand einen umfassenden Ersatzneubau, der bei laufendem Verkehr realisiert wird.
Im Zuge dieser Großmaßnahme hat die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH eine Planungsgemeinschaft aus SSF Ingenieure und Schüßler-Plan damit beauftragt, die Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die Ausschreibung des Ersatzneubaus zu erbringen.
Nach dem Abschluss des letzten Verschubs werden die Arbeiten weiter vorangetrieben: Das noch fehlende Mittelsegment soll zur Jahresmitte 2026 eingebaut werden, mit dem Ziel, den Verkehr Ende 2026 auf die neue Brücke umzulegen. Anschließend wird die alte Brücke zurückgebaut.
Mit dem erfolgreichen Verschub ist zum Ende des Jahres 2025 ist ein zentraler Bauabschnitt erfolgreich beendet – ein bedeutender Fortschritt auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Bauwerk auf einer der Hauptverkehrsrouten im Norden Deutschlands.