Hangsicherung auf Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Essen

Hangsicherung auf Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Essen

22. August 2025

Hangsicherung auf rund 9.000 Quadratmetern mit fünfzig Meter langer Bohrpfahlwand und Auffangnetzen

Im Januar 2024 kam es aufgrund von außergewöhnlich starken Regenfällen auf der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Essen im Bereich des Höseler Tunnels zu einem Hangrutsch. Infolgedessen wurde die Strecke, der Oberbau sowie die Oberleitungen schwer beschädigt. Um den Abschnitt wieder in Betrieb nehmen zu können, musste er zunächst in einem befahrbaren Zustand gebracht, konstruktiv gesichert und die Entwässerung angepasst werden.

Zur Hangsicherung werden rund 7.300 m² rechts sowie ca. 1.500 m² links der Bahn mittels Mikropfählen und Drahtnetz stabilisiert. Im besonders instabilen Bereich erfolgt am Hangfuß zusätzlich eine Sicherung durch eine 46 Meter lange Stützwand, die auf einer Bohrpfahlwand aus 32 Bohrpfählen gegründet ist. Darüber hinaus werden etwa 600 Meter Oberbau einschließlich der Oberleitung erneuert. Ein neuer Oberleitungsmast wird ebenfalls installiert.

Das Eisenbahnbundesamt hat im März 2025 die Plangenehmigung erteilt. Seit Mitte Juni wird an der Beseitigung des Schadens gearbeitet. Die ersten Züge sollen dann nach dem Fahrplanwechsel ab dem 14.12.2025 wieder fahren.