Fortschritt auf der A143: Großbrücke nimmt weiter Gestalt an

Fortschritt auf der A143: Großbrücke nimmt weiter Gestalt an

06. Mai 2026

Wichtige Meilensteine nach drei Jahren Bauzeit

Beim Neubau der A143 zur Schließung des Autobahn-Doppelrings um Halle und Leipzig schreiten die Arbeiten weiterhin sichtbar voran. Das Großprojekt, das künftig für eine deutliche Entlastung der Stadt Halle vom überregionalen Durchgangsverkehr sorgen wird, hat nach rund drei Jahren Bauzeit wichtige Etappen erreicht.

Im Fokus steht dabei insbesondere die Saalequerung im Baulos 4.1 und 4.2, bestehend aus Lärmschutztunnel, Strombrücke und Vorlandbrücke. Nachdem im Sommer des vergangenen Jahres der Verschub des Stahlüberbaus erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte im Herbst auch der zweite Spannbetonüberbau fertiggestellt werden. Ein weiterer Meilenstein ist die inzwischen abgeschlossene Ortbetonergänzung der Ortho-Verbundplatte.

Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf die Herstellung des Lärmschutztunnels sowie die komplexe Vorbereitung zur Kopplung von Tunnel und Strombrücke. In einem nächsten Schritt folgt die Verbindung von Strom- und Vorlandbrücke. Parallel dazu wurden bereits rund 800 Meter Kappen hergestellt.

Auch ein Blick auf die eingesetzten Materialien verdeutlicht die Dimension dieses technisch anspruchsvollen Bauprojekts: Insgesamt wurden bisher rund 50.000 Kubikmeter Beton verbaut, ergänzt durch etwa 680 Tonnen Spannstahl, 7.000 Tonnen Betonstahl sowie 5.000 Tonnen Baustahl.

Mit diesen Fortschritten nimmt die Großbrücke zunehmend ihre endgültige Form an und bringt das Gesamtprojekt der A143 einen entscheidenden Schritt näher zur Fertigstellung.

 

Bauwerksdaten Saalequerung

Einzelstützweiten Strombrücke (Balkenbrücke in Stahlverbundbauweise mit Hauptträgern aus Stahlverbundhohlkästen)
2 Felder 131 m / 52 m
Einzelstützweiten Vorlandbrücke (2 getrennte Spannbetonüberbauten)
20 Felder 18 x 40 m / 38 m / 27 m
Brückenfläche
29.330 m²
Breite zwischen Geländern
30,30 m
Gesamtlänge zw. Endauflagern
968 m
Lichte Weite zw. Widerlagern
964,15 m