Einschub EÜ Grimma
02. September 2025
Rahmenbauwerk mittels Querverschub in die Endlage eingeschoben
Am 27. August 2025 wurde das neue Rahmenbauwerk für die Eisenbahnüberführung „Husarenstraße“ erfolgreich in seine Endlage eingeschoben. Das rund 1.200 Tonnen schwere Bauwerk wurde innerhalb von vier Stunden über eine Strecke von 18 Metern verschoben. Da Herstelllage und Endlage nicht parallel liegen, musste die Brücke in einem Winkel von ca. 30 Grad schräg verschoben werden. Zum Einsatz kam hier das Verschubsystem der Firma RöRo, d.h. die Brücke wurde wortwörtlich „geschoben“. Der Termin war im Bauablaufplan seit Langem fixiert und konnte planmäßig eingehalten werden.
Die in Grimma gelegene Eisenbahnüberführung „Husarenstraße“ führt das Gleis der Bahnstrecke 6386 Borsdorf – Coswig. Die über 150 Jahre alte Gewölbebrücke stellt einen Engpass für den Straßenverkehr in der Husarenstraße dar. Deshalb errichtet die DB InfraGo AG daneben eine neue Brücke als Unterführung für den Kfz-Verkehr mit zwei je 3,25 m breiten Fahrspuren. Die bestehende Gewölbebrücke wird nach Denkmalschutzanforderungen instandgesetzt und künftig als Unterführung für Fußgänger und Radfahrer genutzt.